KRISNet – Krisenresiliente Kommunikationsnetze für kritische Infrastrukturen

01.01.2026

KRISNet – satellitengestützte Kommunikation für kritische Infrastrukturen

KRISNet – resiliente Kommunikation für kritische Infrastrukturen

Projektübersicht

Eine zuverlässige Energieversorgung ist auf stabile Kommunikationsnetze angewiesen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an diese Netze durch die zunehmende Dezentralisierung der Energieerzeugung, den Ausbau erneuerbarer Energien sowie die stärkere Kopplung verschiedener Sektoren. In Krisensituationen – etwa durch Extremwetter, Cyberangriffe oder technische Störungen – kann der Ausfall von Kommunikationssystemen die Stabilität der Energieversorgung erheblich gefährden.

Genau hier setzt das Forschungsverbundprojekt KRISNet an. Ziel ist der Aufbau einer besonders widerstandsfähigen, souveränen Kommunikationsinfrastruktur für digitalisierte Stromnetze und weitere kritische Infrastrukturen.


Inhalte und Ziele


Konsortium

KRISNet wird von Siemens AG als Konsortialführer koordiniert. Das interdisziplinäre Konsortium umfasst zehn Partner aus Industrie und Forschung, darunter:

Assoziierte Industriepartner sind u. a. Amprion GmbH, ÜZ Mainfranken eG und Nokia Solutions and Networks.

Förderung

KRISNet verfügt über ein Gesamtprojektvolumen von rund 8 Mio. Euro und wird im Rahmen des Sicherheitsforschungsprogramms der Bundesregierung (SIFO) mit 5,9 Mio. Euro durch das
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

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Ausblick

Mit KRISNet entsteht eine zentrale technologische Grundlage für ein krisenfestes, souveränes und zukunftsfähiges Energiesystem in Deutschland und Europa. Die Kombination aus terrestrischer und satellitengestützter Kommunikation stärkt die Resilienz kritischer Infrastrukturen auch in außergewöhnlichen Ausnahmesituationen.